1891 brannte das alte Pfarrhaus ab und wurde im gleichen Jahr wieder auf den noch brauchbaren Fundamentmauern aufgebaut.

Im Pfarrhaus arbeiten nach wie vor unsere fleissigen Seelsorger, Pfarreiangestellten und der Jugendarbeiter.

Im oberen Stock wurden zwei Zimmer als Lager für die Erstkommunions- und Samichlaus-Kleider genutzt.

Was hat den Kirchenrat bewogen, sich mit dem Neu- oder Umbau des Pfarrhauses zu beschäftigen? Von aussen her betrachtet, sah das alte, markante Pfarrhaus doch gut aus.

Wir haben begonnen uns mit der Kosten-/Nutzen-Rechnung auseinanderzusetzen. So wurden Abklärungen mit einem Wärmetechniker betreffend Energieverlust durchgeführt. Weiter nahmen wir mit der Denkmalpflege Kontakt auf, um noch mehr Abklärungen zu treffen und Informationen über den Zustand des Pfarrhauses zu erhalten. Die Denkmalpflege teilte uns mit, dass dieses 1880 erbaute Haus nichts schützenswertes beinhaltete. Sie bestätigte uns, das Pfarrhaus aus dem Inventar zu nehmen. Jedoch möchte die Denkmalpflege bei der Kubatur, Dach und Farbe mitsprechen dürfen. Weiter informierte sie uns, dass das Fundament sehr unstabil sei. Auch, dass das Haus sich Richtung Moos senke. Zudem fingen die Bodenplatten an zu reissen und der Kamin im Estrich war in Schieflage geraten.

Laut Denkmalpflege betrugen die Kosten für den Erhalt des Hauses Fr. 1 – 1.2 Mio.

Aufgrund der hohen Erhaltungskosten, fing der Kirchenrat an einen Neubau zu prüfen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ersatzneubau Pfarrhaus.

 

 

 

Pfarrhaus